Traditionelle Chinesische Medizin TCM

Angelika Tschenett-Reichmuth

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist die traditionelle Heilkunde Chinas.

Die TCM basiert auf verschiedenen Konzepten:

dem Prinzip von Yin und Yang
der Theorie der Fünf Elemente
sowie der Lehre von den Meridianen.
Yin und Yang stehen für gegensätzliche, aber sich auch ergänzende Kräfte oder Energieformen, die immer in Wechselbeziehung zueinander stehen wie etwa Tag und Nacht oder Kälte und Wärme. Nach dem System des Yin und Yang werden auch die Organe und der menschliche Organismus kategorisiert.

Zwischen den «Fünf Elementen» Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser besteht eine zyklische Wechselwirkung. Jedes Yin- und Yang-Organpaar des Körpers entspricht aufgrund seiner Eigenschaften einem der Fünf Elemente. Daraus ergeben sich Wechselwirkungen zwischen den Organsystemen, die den Verlauf und die Entstehung von Krankheiten bestimmen.

Meridiane sind im Verständnis der TCM Energieleitbahnen, in denen die Lebensenergie-Qi den Körper durchströmt. Die Meridiane verbinden Organe und Körperbereiche zu funktionellen Einheiten. Wenn Qi ungehindert im Körper fliesst, ist der Mensch gesund. Krankheiten entstehen, wenn der Fluss von Qi gestört ist.

In der TCM kommen verschiedene Diagnosemethoden zum Einsatz, unter anderem Zungen- und Pulsdiagnostik.


Therapiemethoden der TCM sind:

Akupunktur
Phytotherapie = Kräuterheilkunde
Diätetik = Ernährungslehre
Moxibustion
Schröpfen